Märchen und Sagen aus alten Tagen

Die Tante Tappfuß

In dem Eckhaus der Eisenbahnstraße und der Wilhelm-Heinrich-Straße, dem früheren Palais der Wild- und Rheingräfrin Christiane v. Dhaun, soll früher eine Frau mit einem Klumpfuß (vielleicht die Rheingräfin) gewohnt haben, die man dieserhalb in Saarbrücken die Tante Tappfuß nannte.

Als man später bei einem Umbau dieses Hauses Geld fand, hieß es, dies sei von ihr in Kriegszeiten vermauert worden. Sie selbst zeigte sich nach ihrem Tode oft des Nachts um 12 in altertümlicher Tracht in ihrem Hause.