Märchen und Sagen aus alten Tagen

Der Hund des wilden Jägers am Wallerbrünnchen

Früher, als der wilde Jäger auch noch über unser Städte seinen Jagdzug abhielt und man ihn, nach Erzählung aller Saarbrücker, deutlich in den Wolken jagen sehen konnte und hörte, wie er den Hunden pfiff und diese ihr Gebell erschallen ließen, kam er von Zeit zu Zeit an das Wallerbrünnchen herunter, um seinen Hund dort trinken zu lassen.

Und wenn dann gerade ein Wanderer des Weges kam, so hetzte er den Hund auf ihn. Dagegen suchten sich nun die alten Saarbrücker noch weit bis ins 19. Jahrhundert heinein zu schützen, indem sie, beim Wallerborn angekommen, diesen Spruch hersagten, um den Hund zu beschwichtigen:

Wallerbrinnche,
sauf mei Hinnche
hu, hu, hu!

Und in beschleunigter Gangart vorbeiliefen.